Strafverfahren gegen C. R. wegen angeblicher Beschimpfung von Amtspersonen

Ort: Amtsgericht, Gerichtsstrasse 9, D-51379 Opladen/ Leverkusen, Rheinland-Westfalen

Sitzungssaal 5

Die Betroffene spricht von einem Sorgerechtsstreit als Hintergrund.

Am 17.02.2017 soll die Beklagte wegen vermeintlicher Beleidigung des Jobcenter-Personals erneut verurteilt werden. Sie hatte entschieden bestritten, eine türkische Jobcenter-Mitarbeiterin als «Nazi-Fotze» beschimpft zu haben, und einen Ex-Jugoslawen als «Nazi-Penner». Es stand also Aussage gegen Aussage, und trotzdem ist C. R. wegen dieser angeblichen Beschimpfung verurteilt worden, worauf sie noch im Gerichtssaal erklärte: «dann kann ich es ja jetzt sagen, damit sich die Kosten lohnen: “Nazi-Fotze“, „Nazi-Penner“». Daraufhin wurde sie erneut verklagt und muss wieder vor den Richtertisch.

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